Wie lässt sich die Durchblutung im Alltag fördern?

Vielen von uns mangelt es sowohl an der nötigen Zeit als auch am nötigen Antrieb für eine gesunde Lebensweise. Beruflicher oder privater Stress, der Konsum von schädlichen Genussmitteln wie Alkohol oder Zigaretten sowie Bewegungsmangel – dies alles sind jedoch Risikofaktoren, die gesundheitliche Folgen für unseren Blutfluss haben können. Lesen Sie im Folgenden, wie Sie aktiv Ihre Durchblutung fördern und was Sie Gutes für Ihren Blutfluss tun können.

Durchblutung fördern mit Bewegegung: Frau geht walken.

Mit der richtigen Ernährung die Durchblutung fördern

Eine ausgewogene Ernährung ist das A und O, um die Durchblutung zu fördern. Dabei sollten Sie vor allem diese Empfehlungen beachten:

  • Besonders wichtig ist ein regelmäßiger Verzehr von Obst, frischem Salat und Gemüse. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass insbesondere Tomaten zahlreiche wasserlösliche Stoffe besitzen, die die Oberfläche der Blutplättchen „glatt“ halten und ihre Neigung zu verklumpen verringern. Deshalb darf die rote Frucht ruhig öfter auf Ihren Teller.
  • Essen Sie weniger fett- und zuckerreiche Speisen. Erhöhte Blutfettwerte können sich ebenfalls negativ auf den Blutfluss auswirken.
  • Anstatt Weißmehl sollten Sie häufiger Produkte mit Vollkornmehl verwenden.
  • Integrieren Sie zweimal pro Woche Fisch (wie Hering, Lachs oder Makrelen) in den Speiseplan. Die Meerestiere sind reich an Omega-3-Fettsäuren und damit wichtig für Herz und Blut.

Zudem sollten Sie stets auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von mindestens zwei Litern täglich in Form von kalorienarmen Getränken (Wasser, Tee, Fruchtschorlen) achten, um Ihre Durchblutung zu verbessern.

Aktiv die Durchblutung verbessern – so geht’s!

Immer mehr Menschen üben ihren Beruf sitzend aus. Dadurch wird der Blutfluss beeinträchtigt. Bemühen Sie sich daher um sportlichen Ausgleich nach der Arbeit. Denn durch ausreichende Bewegung lässt sich die Durchblutung auf natürliche Weise fördern. Dafür genügen bereits 30 Minuten täglich, bestenfalls an der frischen Luft, wie etwa zügiges Spazierengehen oder Radfahren, um einen gesunden Blutfluss zu unterstützen.

Aber auch mehr Bewegung am Arbeitsplatz lässt sich durch ein paar Gewohnheitsänderungen leicht bewerkstelligen. Nutzen Sie die Treppe statt des Lifts oder laufen Sie direkt zum Kollegen, anstatt eine E-Mail zu schreiben – wenn Sie solche Tipps im Alltag umsetzen, können Sie ganz einfach Ihre Durchblutung verbessern.

Tipp: Durchblutung auf Reisen fördern

Nicht nur im Büro sitzen wir viel, auch auf langen Flug-, Bus- oder Autoreisen lässt sich das leider nicht vermeiden. Geschwollene Beine können dann die Folge sein. Doch auch hier gibt es Möglichkeiten, die Durchblutung in den Beinen zu verbessern. Hier finden Sie einige Tipps für mehr Bewegung auf Reisen.

Sorgen Sie für den nötigen Ausgleich

Psychische Belastungen durch Stress und Hektik im Alltag sind nicht zu unterschätzen. Sie schwächen das Immunsystem und sind Ursache vielerlei Erkrankungen. Zudem ist Stress häufig der Auslöser schmerzhafter Verspannungen. Um solche Auswirkungen zu vermeiden und die Durchblutung in strapazierten Muskeln zu verbessern, sollten Sie auf einen stressfreieren Alltag achten und häufiger Phasen der Entspannung einplanen. Sorgen Sie beispielsweise für genügend Ruhephasen und gönnen Sie Ihrem Körper die nötige Zeit für Regeneration durch ergiebigen Schlaf.

Das Abschalten fällt Ihnen schwer? Dann können Sie Entspannungstechniken wie autogenes Training oder Yoga ausprobieren. Eine weitere Möglichkeit sind zudem Massagen, die nicht nur wohltuend wirken, sondern auch die Durchblutung fördern. Durch die sanfte Druckausübung erweitern sich die Blutgefäße und der Blutfluss wird erleichtert.

Durchblutung fördern und auf Genussmittel verzichten

Alkohol und Zigaretten sind Gift für einen gesunden Blutfluss. Das Risiko eines gestörten Blutflusses steigt bei täglichem Zigaretten- und Alkoholkonsum um ein Vielfaches. Jede Zigarette ist schädlich. Versuchen Sie daher komplett mit dem Rauchen aufzuhören oder den Konsum zumindest einzuschränken. Beratungsstellen können Ihnen wenn nötig bei der Entwöhnung helfen.

„In Maßen – nicht in Massen“ so lautet die Faustregel beim Alkoholgenuss. Gegen ein Gläschen Wein am Wochenende ist sicher nichts einzuwenden. Vermeiden Sie jedoch zwingend einen übermäßigen und täglichen Alkoholkonsum.

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