Die Blutgerinnung – Alleskleber Blutplättchen

Ein kleiner Moment der Unachtsamkeit und schon ist es passiert: Das Messer hat anstatt des Gemüses den Finger erwischt und eine kleine Schnittwunde verursacht. Doch dank unseren Blutplättchen ist das kein Problem: Sie verschließen innerhalb von ein bis drei Minuten die Wunde und sind zuständig für die Blutgerinnung1. Ob der Vorgang schnell genug verläuft, kann mit dem sogenannten Blutgerinnungswert bestimmt werden.

Frau schneidet Tomaten und erwischt dabei ihren Finger. Bei einem Schnitt, setzt die Blutgerinnung sofort ein.

Fakten zu den Blutplättchen

  • Blutplättchen werden auch als Thrombozyten bezeichnet.
  • Sie sind zuständig für die Blutgerinnung – ohne sie würden wir schon bei der kleinsten Wunde verbluten.
  • Thrombozyten enthalten im Gegensatz zu anderen Blutkörperchen keinen Zellkern.
  • Sie werden im Knochenmark ständig neu gebildet und leben um die sieben bis zwölf Tage.


Mehr über die Reparaturmannschaft im Blut lesen Sie in unserem Text über Blutplättchen.

Von offener Wunde zu Wundschorf: Was passiert bei der Blutgerinnung?

Sind unsere Blutgefäße beschädigt, rücken die Thrombozyten aus und tragen zur Blutgerinnung, also den Verschluss der Stelle, bei. Neben den Blutplättchen sind noch weitere Komponenten beteiligt, die wiederum erst aktiviert werden müssen. Was genau passiert:

Schritt I – die Blutstillung:
Bei einer Verletzung setzt sich in der Haut enthaltenes Kollagen (ein Eiweißstoff) frei. Es gibt den Blutplättchen das Signal zum Ausrücken und weist ihnen den Weg für ihren Erste-Hilfe-Einsatz. An der Wunde angekommen, heften sich die Thrombozyten an Bindegewebsfasern der Wundränder, ballen sich zusammen (aggregieren) und verschließen so – zunächst nur vorrübergehend – die Verletzung. Dieser Zusammenschluss der Blutplättchen wird auch als Thrombozytenpfropf bezeichnet.

Schritt II – die Blutgerinnung:
An diesem Prozess sind zwei wesentliche Proteine beteiligt: Fibrin und Thrombin. Liegt keine Verletzung vor, befinden sich beide in einem inaktiven Zustand. Die Vorstufe von Thrombin (Prothrombin) wird bei einer Verletzung zunächst im Blut aktiv und sorgt wiederum an der Wunde selbst dafür, dass Fibrin aus seiner inaktiven Form (Fibrinogen) entsteht. Die Fibrin-Proteine ballen sich dann beim bereits entstandenen Thrombozytenpfropf zu einem Netz zusammen. Der endgültige Thrombus dichtet jetzt die Verletzung ab und verkürzt sich mit der Zeit, wodurch er die Wunde verkleinert.

Überlebenswichtig!

Es ist durchaus möglich, dass sich Fibrin von der Wunde löst und in die Blutbahn gelangt. Kommt es dort zu einem Zusammenschluss des Eiweißstoffes, hätte das schwerwiegende Folgen für die Gesundheit. Die Lösung: Neben den Thrombozyten und den wichtigen Proteinen bei der Blutgerinnung befinden sich im Blut Hemmstoffe der Gerinnungsfaktoren. Sie sorgen dafür, dass das Fibrin, welches von der Wunde in den Blutkreislauf gelangt ist, sofort inaktiviert wird. Solche Inhibitoren (Hemmstoffe) verhindern im Normalfall das Verstopfen von Blutgefäßen.

Was ist der Blutgerinnungswert?

Der Blutgerinnungswert ist ein Indikator über die Anzahl der Thrombozyten im Blut und darüber, ob die Balance zwischen Blutgerinnung und der Auflösung der Gerinnung intakt ist.

Gemessen wird der Blutgerinnungswert als INR (International Normalized Ratio). Mit diesem Wert kann herausgefunden werden, wie lange das Blut eines Patienten für den Gerinnungsvorgang braucht.

Eine ältere Variante ist der sogenannte Quick-Test, mit welchem die Fähigkeit zur Gerinnung in Prozent angegeben wird. Ärzte lassen den Blutgerinnungswert in der Regel vor Operationen oder bei einer Einnahme von Blutverdünnenden Medikamenten bestimmen.

Blutgerinnung und gesunder Blutfluss – wo ist der Zusammenhang?

Neben dem Verschließen der Wunden, also der Blutgerinnung, spielen die Thrombozyten auch eine wichtige Rolle in Bezug auf einen gesunden Blutfluss. Mit zunehmenden Alter und verschiedener Risikofaktoren verändert sich die Beschaffenheit der Blutplättchen – sie werden „klebriger“ und schließen sich so leichter zusammen. Deswegen ist es wichtig, selbst etwas für die Blutplättchen zu tun:

  • regelmäßige Bewegung hält den Fluss des Blutes in Schwung
  • der Verzicht auf Alkohol und Zigaretten wirkt sich positiv auf den Blutfluss aus
  • eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse und einer Reduktion von fett- und zuckerhaltigen Speisen hält das Blut gesund

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1. Dr. med. Strunz, Ulrich: Blut – Die Geheimnisse unseres >>flüssigen Organs<<. München: Wilhelm Heyne Verlag 2015. S. 51.

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